Heimische Bands überzeugten mit Rockmusik

NNP, 27.05.2008

Bad Camberg-Erbach. Die Festveranstaltungen zum 160-jährigen Bestehen des GV "Frohsinn" sind am Freitagabend mit einem Rockabend fortgesetzt worden. Hier kamen besonders die Jungen, aber auch die Junggebliebenen voll auf ihre Kosten, spielten mit "Jail-Break" und "Alex on the Rocks" zwei Bands aus dem heimischen Raum Rockmusik vom Feinsten.

Als erstes legte "Jail-Break", eine klassische Hard-Rock-Band, mit bekannten Rock-Klassikern im Jail-Break-Stil los. Die Band besteht bereits seit 1984 und formiert sich mit Bernd und Heinz Weil (Gitarre), Walter Strauch (Schlagzeug) und Stephan Overbeck (Gesang und Bass). Der eigene Stil, geprägt durch Einflüsse der "Scorpions" und "Rainbow", gefiel auf Anhieb auch dank der gewaltigen Stimme von Stephan Overbeck. Das von ihnen dargebotene "Deep-Purple-Medley" entfachte totale Begeisterung beim Publikum und wurde durch Riesenbeifall belohnt.

Wer diese tolle Band in nächster Zeit noch einmal live erleben möchte hat am 26. Juli in Heckholzhausen und am 2. August in Mensfelden Gelegenheit dazu.

Nach einer kurzen Pause trat die Band "Alex on the Rocks" auf. Die sechs Jungs, verstärkt durch die neue Sängerin Valeska Malcherowitz, boten ein interessantes und ausgewogenes Bühnenprogramm, quer durch die Rock- und Popklassiker, Hardrock und Balladen. Die einzigen, die nicht über die Bühne wirbelten, waren Dustin Müller am Keyboard und Dirk Graubner am Schlagzeug. Die anderen, allen voran Frontman Klaus Wies (Gesang), Boris May (Gesang und Gitarre), Alexander Hauß (Gesang, Gitarre), Thomas Winzen (Bass) und die quirlige Sängerin Valeska Malcherowitz, wirbelten nahezu vier Stunden über die Bühne.

Als es nach zwei Stunden mit "Hard to Handle" in eine kurze, aber wohlverdiente Pause ging, gab es vom sichtlich zufriedenen Publikum großen Beifall und man wartete gespannt auf den zweiten Block. Nach wenigen Minuten startete "Alex on the Rocks" mit "Old times of Rock'n'Roll" und "Easy lover" in die nächste Runde. Klaus Wies beherrschte es, wie bereits im ersten Block, immer wieder die Fans zu animieren und führte mit seiner kurzen, gekonnten Moderation perfekt durch das sehr umfangreiche Programm.

Natürlich kam auch "Alex on the Rocks" nicht um eine Zugabe herum und als mit "Hold the Line" nach insgesamt mehr als sechs Stunden das letzte Lied verklungen war, gab es großen Beifall. (hvo)

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